Mittwoch, 14. August 2013

Fahrt nach Arnes


Tag 2:
Heute machten wir uns erstmal auf die Suche nach essbarem und trinken bevor es so richtig losgehen konnte. Hierbei stellten wir fest, dass die Isländer etwas andere Strukturen haben als wir Deutschen.. So fanden wir uns am späten Vormittag auf einem leeren Parkplatz vor einem noch geschlossenen Supermarkt wieder - natürlich bei eisiger Kälte.
Schließlich eingedeckt mit allem was wir für unser Frühstück brauchten und mit genügend trinken im Gepäck machten wir uns auf zu den Geysiren. Gerade ausgestiegen hörten wir die ganze Meute laut schreien, da gerade einer der Geysire sein heißes Wasser in die Luft schoss. Das wollten wir uns natürlich nicht nur aus der Ferne ansehen, also nichts wie hin.. Die gute Sache an den Geysiren ist, dass es in ihrem Dampf gemütlich warm ist; die Sache hat allerdings einen Haken: beißender, ekliger Schwefelgeruch! Daran muss man sich erst gewöhnen.
Nach Frühstück und Besichtigung ging unser Trip weiter in Richtung Osten zum Gullfoss Wasserfall, der nur ca. zehn Kilometer entfernt ist und wohl zu den bekanntesten Wasserfällen Islands gehört.
Unsere Suche nach einem Schlafplatz führte uns ca. 50 Kilometer weiter südlich durch ein kleines Dorf namens Arnes in dem wir ein warme quelle entdecken und uns spontan dazu entschieden dort einen stopp zu machen. Also haben wir die Badesachen aus den tiefen des Rucksacks gekramt und uns in die (38° heißen) “Fluten“ gestürzt. Beim duschen danach war er wieder: der mittlerweile schon fast vertraute Schwefelgeruch und mit ihm die Befürchtung, dass wir zurück in Deutschland wie eine Schachtel Eier riechen werden..
Das praktische an diesem Schwimmbad war der Campingplatz direkt nebenan. Wir entschieden uns für mindestens eine Nacht auf dem Campingplatz, auf dem zu unserem Glück wegen einer Familienfeier des Besitzers noch ein riesiges weißes Festzelt stand in dem wir unsere Zelte aufbauen konnten; somit unser erstes Indoorcamping und das “mitten“ in Island :)



Dienstag, 13. August 2013

Arrival in Reykjavík

Day 1

Meetingpoint: Airport STR
Dresscode: hiking boots & backpack

We had to bring our huge backpacks to the odd size counter and when we finaly stood in the line for the security check-in our flight already was called for boarding. Waiting seemed really long and sure we all had to take off our hiking boots for an extra checkup.
We made it into the plane just in time and when we broke through the ceiling in Keflavik about six hours later (we had a not planned pretty long layover in Dusseldorf), there was nothing visible except lots of moss - another kind of desert :)
We changed a little bit of money (just in case) into Icelandic crowns and bought our first Icelandic water because we weren't sure where to find the next supermarket and we wanted to be at least a little bit prepaired..
On our way to the rented car we could already imagine what was waiting for us the coming week; it was freezing cold - in the midst of august.
Because it was already late afternoon and we all were pretty tired we decided to look for a camping ground near Reykjavik. We set up our (hopefully really airtight) tents, cooked dinner on our "Trangias" (a swedish kind of stove) and enjoyed the view over Reykjavik and the Atlantic at night.
I guess we all were exited for what would happen in the coming week + we were overwhelmed by the awesome landscape we had already seen in this short short time!



 

Ankunft in Reykjavik

Tag 1

Treffpunkt: Flughafen STR
Dresscode: Wanderstiefel & backpack

Unsere großen Rucksäcke mussten wir am Schalter für übergroßes Gepäck abgeben und als wir dann endlich in der Schlange zum Security-Check-In standen wurde schon unser Flug zum boarding aufgerufen.. Da kam uns das warten extra lange vor und natürlich mussten wir alle noch unsere Wanderschuhe ausziehen bevor wir weiter durften :) den Flug haben wir gerade noch so bekommen und als wir dann 6 Stunden später (wir hatten einen etwas längeren Aufenthalt in Düsseldorf) die Wolkendecke knapp über dem Boden Islands durchbrochen haben, war außer viel Moos eigentlich nichts zu sehen - eine etwas andere Wüste :)
Zuerst haben wir ein paar Euros in Isländische Kronen wechseln lassen & damit dann unser erstes Isländisches Wasser gekauft, denn wir waren nicht sicher ob wir noch heute in einen Supermarkt gehen würden und wir wollten zumindest für den Fall dass wir nicht gehen, etwas vorbereitet sein.
Der Gang zum Parkplatz - wo unser Mietwagen stand - ließ uns erahnen wie die kommende Woche werden würde; wir bekamen nämlich erstmal einen Kälteschock und das mitten im August..
Da es schon Nachmittag war und wir nicht mehr allzu fit waren, fuhren wir in ein kleines Dorf nahe an Reykjavík, bauten dort unsere (hoffentlich wirklich winddichten) Zelte auf und kochten unser Abendessen. Es wurde ziemlich früh dunkel, aber der Ausblick auf den Atlantik und Reykjavík bei Nacht hat uns auf jeden Fall den “Stress“ vom Flug schnell wieder vergessen lassen.
Ich denke wir alle waren aufgeregt und voller Vorfreude auf die kommende Woche & wir waren jetzt schon überwältig von der Isländischen Landschaft, obwohl wir noch gar nicht allzuviel davon gesehen hatten.